Hallo, wellcome, 您好
Great Basin National Park, 7.10.2010
Heute hat Peter die Lehman Tropfsteinhöhle im Great Basin National Park besucht. Die Formationen sind sehr beeindruckend und die 1.5 stündige Tour war lohnend. Davor habe ich noch eine Wanderung durch den Schnee gemacht, um eine über 3'000 Jahre alte Bristlecone Pine zu sehen. Die anscheinend heimischen Schneemänner sind aber offenbar ziemlich scheu, einer ist jedenfalls auf einen Baum geflüchtet.
Ely, Nevada, 6.10.2010
Heute hat sich Verena auf den langen Weg Richtung Osten gemacht und dieser Blog wird für eine Weile einen USA- und einen China-Teil haben (das Bild soll den Abschied vom Grand Canyon zeigen ...). Peter ist heute bei den Bonneville Salt Flats vorbeigekommen, wo diese Tage sogar Rennen auf der eingetrockneten Salzkruste durchgeführt werden. Die dazugehörigen Fahrzeuge waren zu sehen und in einiger Entfernung sind allerlei Vehikel vorbeigerast.
Moab, 4.10.2010
Mit dem Fahrad radeln wir dem Colorado entlang. Jemand zeigt uns Dinosaurierspuren und eine Schlange huscht so schnell vorbei, dass Peters Kamera zu spät kommt. Wir liefern hier dafür das Bild derjenigen Klapperschlange nach, die mit uns in Indian Gardens (Grand Canyon) wohnte.
Nun neigt sich Verenas Amerikaaufenthalt dem Ende zu. Am Mittwoch beginnt die Rückreise nach Zürich und die Weiterreise nach China. Die Chinesen nennen Amerika "das schöne Land". Wie recht sie haben.
Nun neigt sich Verenas Amerikaaufenthalt dem Ende zu. Am Mittwoch beginnt die Rückreise nach Zürich und die Weiterreise nach China. Die Chinesen nennen Amerika "das schöne Land". Wie recht sie haben.
Warner Lake, La Sal Mountains, 3.10.2010
Nach der Wanderung im Grand Canyon sind wir über Monument Valley und den Goosenecks zurück nach Moab gefahren. In den La Sal Bergen sind manche Birken nun schon vollständig gelb. Wieso wir in knall orangen T-Shirts unterwegs sind? (Auflösung folgt demnächst).
Race through Grand Canyon (Teil 2), 30.9.2010
Als wir bei der ersten Morgendämmerung unser Camp verliessen, war der Himmel teilweise bedeckt, und da es gute 1'000 m nach oben ging, war das Problem mit der Hitze entschärft. An diesem Tag wollten wir nun endlich die Landschaft geniessen, zumal sie unser Guide als die schönste der ganzen Wanderung beschrieben hatte. Das andere Pärchen hingegen wollte den Hermit Trail in Rekordzeit schaffen und unser Guide fand keine befriedigende Lösung für diese Situation. So erreichten wir das Rim schneller als uns lieb war und fühlten uns um eine schöne Wanderung geprellt. Aber es stimmt, was eine der Reiseagenturen schrieb. Es gibt nur zwei Gruppen von Grand Canyon Hikers. One thinks the rest of their live how to get in again and the other how to get out again.
Grand Canyon, Granite Rapids, 29.9.2010
Von unserem Campground aus gelangten wir am dritten Tag durch eine Seitenschlucht wie erhofft an den Colorado River. Wenn Seitenschluchten auf den Fluss treffen, bilden sich meist kleinere oder grössere Stromschnellen (Rapids) sowie Sandstrände. Wir faulenzten fast den ganzen Tag am Sandstrand herum, picknickten und lauschten dem Rauschen der Granite Rapids. Höhepunkt des Tages war eine Serie Kayaks und Schlauchboote, welche die Rapids passierten. Sie boten ein herrliches Spektakel, das Peter auf Video aufnahm.
Race through Grand Canyon (Teil 1), 28.9.2010
Der Wetterbericht für unsere viertägige Wanderung enthielt zwei wichtige Infos. Die gute Nachricht war, dass für die ganze Zeit schönes Wetter angesagt war. Wir mussten folglich keine Gewitter befürchten, die hier Steinschlag und Flash Floods auslösen können und die Trails matschig werden lassen. Wir mussten auch kein Zelt mitschleppen, sondern konnten unter freiem Himmel schlafen. Die zweite Nachricht stand in roten, fett gedruckten Lettern über dem Bericht "Temperature: seasonal high record expected". So kam es, dass wir auf dem Tonto-Trail alle auf das Tempo drückten. Wir wollten unbedingt den nächsten Campground möglichst früh erreichen. Das ging leider zu Lasten der Aussicht. Gerne wären wir häufiger stehen geblieben, um den Blick auf die weissen, roten und grünen Felsen zu geniessen, ihre Formen zu studieren oder auf den Fluss hinunter zu schauen. Doch wir hielten es für ratsam schnell voranzukommen und so geriet die Wanderung eher zu einem Rennen über das Tonto Plateau. Immerhin begegneten wir einer Klapperschlange und sahen eine Nische, in der Condors nesten. Leider waren die Vögel nicht zu Hause.
Wir waren zu fünft unterwegs, da in letzter Minute noch ein Pärchen zu uns stieß, zu dem wir leider den Draht nicht so fanden. Zwar waren wir früh morgens aufgebrochen, dennoch kämpften wir auf den letzten Kilometern ziemlich mit der Hitze, und selbst unser Guide bekundete Mühe damit. Wir waren alle heilfroh, als wir uns endlich in den Schatten des neuen Campgrounds flüchten konnten. Er lag in der Nähe einer engen schattigen Schlucht, in der sich kleine Wasserpools bilden. Dort genossen wir den Rest des Tages und legten uns immer wieder in die Pools.
Wir waren zu fünft unterwegs, da in letzter Minute noch ein Pärchen zu uns stieß, zu dem wir leider den Draht nicht so fanden. Zwar waren wir früh morgens aufgebrochen, dennoch kämpften wir auf den letzten Kilometern ziemlich mit der Hitze, und selbst unser Guide bekundete Mühe damit. Wir waren alle heilfroh, als wir uns endlich in den Schatten des neuen Campgrounds flüchten konnten. Er lag in der Nähe einer engen schattigen Schlucht, in der sich kleine Wasserpools bilden. Dort genossen wir den Rest des Tages und legten uns immer wieder in die Pools.
Abonnieren
Posts (Atom)